Wildschweinschäden: Es wird sich etwas tun!

„Es wird sich etwas tun“. Diese Botschaft nahmen die Teilnehmer einer Begehung mit nach Hause, zu der die St. Arnualer SPD eingeladen hatte. Dabei ging es um Wildschweine und die Schäden, die diese immer häufiger in Gärten und Anlagen anrichten. Noch in diesem Jahr, so der Ortsvereinsvorsitzende Burkhard Jellonnek, sollen die Tiere auch in Gebieten bejagt werden, die bisher dafür tabu waren. Der Kreisjägermeister Heiner Kausch bestätigte, dass das neue saarländische Jagdgesetz bald neue Möglichkeiten etwa für das St. Arnualer Almet einräumen werde.

Auslöser für den Vor-Ort-Termin im Grünen waren wiederholte Beschwerden von Grundstückseigentümern, die an den örtlichen SPD-Vorstand herangetragen wurden. Den Geschädigten müsse man klare Antworten geben, denn viele hätten finanzielle Verluste, sagte Stadtratsmitglied Klaus Schroeter bei der Begehung. Zu den Antworten zählten dann auch Hinweise zur Selbsthilfe. Es sei wichtig, für die Wildschweine auf dem eigenen Gelände keine Anreize zu schaffen, etwa durch Kompost oder vergorenen Grünschnitt, hieß es von der Seite des Landesbetriebs Saarforst, der bei der Begehung ebenso vertreten war. Norbert Schmidt vom Obst- und Gartenbauverein St. Arnual berichtete aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, mit Wildzäunen statt einfachem Maschendraht zu arbeiten. Der Verein unterhält in der Nähe des Tabaksweihers seine Obstwiese. Dort kann man auch sehen, dass Anlagen, die gut gepflegt sind, für die Tiere nicht so attraktiv sind: „Wenn denen die Deckung fehlt, kommen sie nicht“, erklärte Frank Scheidhauer vom SaarForst.

Wie kompliziert es auch aus rechtlicher Sicht ist, zum Beispiel am mehrfach heimgesuchten Friedhof des Stadtteils Wildschweine zu jagen, ergab sich aus der Diskussion, Für die Jäger sei das Risiko zu hoch, dass eine Person durch Querschläger getroffen werde, sagte Kreisjägermeister Kausch, der auch als Jurist die Probleme kennt. Er lobte im übrigen den Einsatz der Jäger zur Reduzierung des zu hohen Schwarzwildbestandes. Im zurückliegenden Jagdjahr seien im Bereich des Regionalverbandes 1.000 Stück erlegt worden.

SPD-Vorsitzender Jellonnek betonte, sein Ortsverein werde an dem Thema dranbleiben. Es gebe, etwa in Berlin, Beispiele dafür, dass speziell ausgebildete Stadtjäger auch in Siedlungsnähe etwas gegen Wildschweine ausrichten könnten. Dies könne auch in Saarbrücken die Situation verbessern.

Login Intranet
Termine
Pressemitteilungen

BERG: „Absolut niemand darf zu einer Eheschließung gezwungen werden“

Die Generalsekretärin der SPD Saar, Petra Berg, unterstützt die Initiative...

REHLINGER: „Der lahme Vorschlag der Kommission baut keine digitalen Grenzen ab“

Anke Rehlinger kritisiert die jüngsten Pläne der EU-Kommission, Roaming-Gebühren im EU-Ausland nur für einen begrenzten Zeitraum auszusetzen.

Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Saar, Anke Rehlinger, kritisiert...

BERG: "Dreiste Unterstellung von Wolfgang Schäuble"

Zu den Vorwürfen Wolfgang Schäubles gegenüber Heiko Maas im Fall Lohfink...

Newsarchiv
Magazin

Keine Artikel in dieser Ansicht.

NEWS SPD-SAAR.de
02.02.2017
SR-Saartalk: Anke zeigt, wie es geht!
weiterlesen
23.01.2017
Außerordentlicher Landesparteitag 2017
weiterlesen
MaasBLOG facebook flickr YouTube twitter wer kennt wen