Daarler Markt

Die Stiftskirche lockt viele Besucher an

Den Worten müssen endlich Taten folgen

Die Stiftskirche und der Daarler Markt bilden das historische Zentrum von St. Arnual. Die SPD setzt sich dafür ein, das reizvolle Ensemble umzugestalten. Der Platz soll stärker als bisher ein Ort der Begegnung, des Handels und der Feste werden.

Über planerische Lösungen wurden bereits viele Worte verloren, die SPD St. Arnual wird sich nun dafür stark machen, dass auch Taten folgen. Was das Stadtplanungsamt nach Jahren des Stillstandes dazu vorgelegt hat, entspricht recht genau unseren Überlegungen. Wir sind schon vor langem dafür eingetreten, die kleine Straße um den Markt zu schließen und stattdessen die Gastronomie zum Platz hin zu öffnen.

Für die Umsetzung dieser Konzeption soll im partnerschaftlichen Dialog mit Anwohnern und Öffentlichkeit die beste Lösung gesucht werden. So kann ein langgehegter Wunsch endlich in Erfüllung gehen, und die Neugestaltung ist ein Beitrag dazu, unseren Stadtteil noch attraktiver zu machen.

Umfrage belegt großes Interesse am Daarler Markt

Ritterzelte prägten im Mai 2010 das lebendige Treiben auf dem Daarler Markt. Foto: AG "St. Arnual blüht auf"

Die SPD St. Arnual fühlt sich durch die starke Resonanz auf den Kunst- und Genießermarkt im Mai sowie das Dorffest im Sommer in ihrer Haltung bestätigt: „Der Gestaltung des historischen Platzes an der Stiftskirche kommt für die örtlichen Vereine eine große Bedeutung zu“, erkärt Vorsitzender Burkhard Jellonnek. Diesen Schluss erlaube auch eine Umfrage, die der Ortsverein zu einem guten Dutzend Stadtteilthemen gemacht habe. Dabei hatten mehr als 40 Prozent der mehr als 100 Teilnehmer das Projekt „Marktplatz“ als „besonders wichtig“ gesehen – der höchste Wert. „Unsere Befragung war zwar nicht repräsentativ, aber sie gibt klare Hinweise darauf, was der Bevölkerung am Herzen liegt“, sagt Jellonnek. „Angebote für Senioren“ sowie zentrale Einkaufsmöglichkeiten gehörten ebenso zu den Prioritäten. Vielfach moniert wurde „Raserei“ in der Saargemünder Straße sowie in Wohngebieten.

Die SPD St. Arnual begrüßt es vor dem Hintergrund der Befragung ausdrücklich, dass die Stadtratsmehrheit das Projekt „Daarler Markt“ in den Haushalt 2011 aufgenommen hat. Jellonnek: „Der Platz soll schon bald sein Gesicht verändern und neue Möglichkeiten bieten.“ Umfang und Details der Neugestaltung müssten aber in Abstimmung mit den Anwohnern festgelegt werden. Die SPD will deshalb in Kürze zu einer weiteren Bürgerversammlung einladen, um offene Fragen zu klären. Die Umsetzung der Pläne soll in einem mehrstufigen Verfahren organisiert werden.

Daarler Markt: Stufenplan bringt Lösung näher

In der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt wurde mit Engagement diskutiert.

Die SPD St. Arnual setzt sich dafür ein, den historischen Marktplatz des Stadtteils Schritt für Schritt attraktiver zu machen. Das erklärte ihr Vorsitzender Burkhard Jellonnek. Der Ortsverein wolle erreichen, dass bereits in den Haushalt der Landeshauptstadt für das kommende Jahr ein Teilbetrag für das Projekt eingestellt werde. Damit könne zunächst eine teilweise Verkehrsberuhigung geschaffen werden. Die schmale Einbahnstraße vor dem Gasthaus „Linde“ und dem „Café Marie“ wäre dann nur noch für Anlieferungen befahrbar. Zunächst soll ein Podest der Gastronomie die Außenbestuhlung erleichtern, später die Straßenfläche auf das Niveau des Platzes angehoben werden.

Es sei wichtig, dass nicht mehr parkende Autos das Bild des traditionsreichen Platzes bestimmten, betonte Jellonnek. Viele der vorhandenen Poller sowie eine Reihe von Verkehrsschildern könnten bereits in der ersten Phase entfernt werden, was die Optik erheblich verbessere.

Die SPD hatte den Daarler Markt Anfang Dezember zum Thema einer Bürgerversammlung gemacht. Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer stellte vor zahlreichen Besuchern eine optimierte Variante ihrer Planung von 2009 vor. Danach erlaubt es ein Stufenplan, bereits in den nächsten beiden Jahren mit einem kleinen sechsstelligen Betrag wesentliche Fortschritte zu erzielen.

Insgesamt müssen nach der Einschätzung der Stadtplaner für eine umfassende Lösung mit ansprechender Pflasterung und einer neuen Gestaltung der Zufahrt von der Bruchstraße her rund 1,2 Mio. Euro investiert werden. Ein schrittweises Vorgehen biete den Vorteil, dass man die Wirkung der Teilmaßnahmen jeweils in der Praxis beurteilen und zur Grundlage weiterer Entscheidungen machen könne, betonte Jellonnek. Es sei wichtig, dabei die Interessen der Bewohner nicht aus den Augen zu verlieren, „sowohl im Hinblick auf die Parkplätze und die Verkehrsbelastung als auch auf eine mögliche finanzielle Beteiligung“. Diese Themen sollen daher schon bald bei einer weiteren SPD-Bürgerversammlung speziell beleuchtet werden.

Login Intranet
Termine
Pressemitteilungen

BERG: „Absolut niemand darf zu einer Eheschließung gezwungen werden“

Die Generalsekretärin der SPD Saar, Petra Berg, unterstützt die Initiative...

REHLINGER: „Der lahme Vorschlag der Kommission baut keine digitalen Grenzen ab“

Anke Rehlinger kritisiert die jüngsten Pläne der EU-Kommission, Roaming-Gebühren im EU-Ausland nur für einen begrenzten Zeitraum auszusetzen.

Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Saar, Anke Rehlinger, kritisiert...

BERG: "Dreiste Unterstellung von Wolfgang Schäuble"

Zu den Vorwürfen Wolfgang Schäubles gegenüber Heiko Maas im Fall Lohfink...

Newsarchiv
Magazin

Keine Artikel in dieser Ansicht.

NEWS SPD-SAAR.de
02.02.2017
SR-Saartalk: Anke zeigt, wie es geht!
weiterlesen
23.01.2017
Außerordentlicher Landesparteitag 2017
weiterlesen
MaasBLOG facebook flickr YouTube twitter wer kennt wen