Regionalverbandsdirektor Peter Gillo bescheinigt:

 „St. Arnual gute Voraussetzungen“ beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins

 

Volles Haus beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins St. Arnual im des Albert-Schweitzer- Hauses an der Daarler Stiftskirche. Der Vorsitzende Dr. Burkhard Jellonnek konnte viele Vertreter aus Politik und den St. Arnualer  Vereine Willkommen heißen. Besonders begrüßte er den Ehrengast, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, die Vizepräsidentin des Saarländischen Landtages, Isolde Ries und die Saarbrücker Stadträte Claudia Bewermeier, Mirco Bertucci, Britta Blau, Hans-Willi –Lisch, Theo Schmitt  und Philipp Schneider.

Der Ortsvereinsvorsitzende Jellonnek ließ in seiner Begrüßung das vergangene Jahr Revue passieren, ging vor allen Dingen auf die große Herausforderungen durch die ankommenden Flüchtlinge ein und beschäftigte sich mit  den schlimmen Ereignisse in der Silvesternacht in Köln und anderen Großstädten der Bundesrepublik. Das gehe so nicht, kommentierte Burkhard Jellonnek, egal ob Asylbewerber oder Deutscher, Straftaten seien stets mit gleicher Elle zu messen. „Es  gibt keine rechtsfreien Räume, weder im Internet noch vor dem Kölner Hauptbahnhof, “ erklärte Dr. Jellonnek. Demgegenüber betonte er das gute Miteinander in St. Arnual. „Wir haben hier eine tolle Willkommenskultur.“ Es würde von allen Seiten gute Arbeit gemacht. „Das darf sich nicht ändern!“ Er rief die Anwesenden dazu auf, auch im neuen Jahr in diesem Sinne weiterzumachen und griff das Wort der Bundeskanzlerin auf: „Wir schaffen das am Ende!“

In seiner zu Anfang sehr persönlich gehaltenen Rede ging Regionalverbandsdirektor und Ehrengast Peter Gillo auf die Situation im Ortsteil St. Arnual ein. Er erinnerte daran, dass ihn seit seinen frühen Jahren viel mit dem Ort verbinde, u.a. durch seine Zivildienstzeit in der Pädsak auf dem St. Arnualer  Wackenberg. Hier finde sich eine funktionsfähige Sozialstruktur und eine stabile Vereinsstruktur. Parteien und Vereine arbeiteten hier zusammen. Dies gelte auch für das Inklusionsprojekt, das nicht nur behinderte, sondern auch alte Menschen betreffe.

Peter Gillo sprach die Vereinsamung gerade alter Menschen an, denen geholfen werden müsse: „Wir dürfen sie nicht im Fernsehsessel hängen lassen.“ Soziale Kontakte alter Menschen müssten aufrechterhalten werden. Er wies darauf hin, dass 50 % der Sozialhilfe hierher gehe, ja man müsse davon ausgehen, dass 2019/2020 im Regionalverband Saarbrücken mehr als 4000 Menschen Sozialhilfe  bekommen werden.

Wichtig sei auch die Kinder- und Jugendhilfe. Der Regionalverband gebe dafür 107 Millionen Euro aus. Das gelte für die Errichtung von Kitas – u.a. der Melanchthon  - Kindertagesstätte – und der Gesamtschulen. Das gute Bildungssystem komme allen Kindern zugute, auch aus anderen Ländern. Die Flüchtlinge und Asylbewerber fühlten sich hier wohl. Die Volkshochschule und andere Bildungsträger böten Sprachkurse an.  Denn „eine Multikulti-Gesellschaft gibt es nicht einfach so, das ist Arbeit.“ Auch die entsprechenden Werte müssten vermittelt werden. „Migration ist eine riesige Herausforderung.“ Aber „wir haben hier gute Voraussetzungen.“ An alle Anwesenden appellierte er: „Dafür brauchen wir sie alle!“

Für den komödiantischen Höhepunkt des Abends sorgte dann einmal mehr Elfriede Grimmelwiedisch, die ihr neues Programm vorstellte und mit ihren „Attacken“ die Lachmuskeln des Publikums strapazierte. Die schnauzbärtige Show - Dame aus „Kaltnaggisch“ bewies einmal mehr, dass sie inzwischen eine Institution nicht nur bei der SPD St. Arnual ist.

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