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19.02.2015

Gute Bildung ist Schlüssel gegen Armut. Gerechte Steuerpolitik könnte soziale Unwucht ausgleichen.

Porträtbild Petra Berg

Petra Berg zur Veröffentlichung des Armutsberichts

Die SPD Saar sieht anlässlich des heute veröffentlichten Armutsberichts die Politik in der Pflicht. Die Altersarmut habe, so die SPD-Generalsekretärin Petra Berg, eine besorgniserregende Quote erreicht. Auch die Kinderarmut habe eine sehr ungünstige Entwicklung genommen:

„Als viertreichstes Land der Erde ist eine solch hohe Zahl von Kinderarmut beschämend. Hier muss die Politik handeln und die CDU sollte ihre Blockadehaltung zur besseren Verteilung des Reichtums nochmal dringend überdenken. Kurzfristig ist es aber umso wichtiger, dass eine soziale Chancengleichheit verbunden mit sozialem Aufstieg in Deutschland möglich gemacht wird. Frühkindliche Bildung und auch weiterführende Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Für die SPD steht deshalb auch weiterhin eine gerechte Steuer – und Bildungspolitik im Mittelpunkt, um solche sozialen Ungleichheiten zu nivellieren.“

Ein weiteres drängendes Problem sieht die SPD Saar in der steigenden Altersarmut. Menschen die langjährig in die Sozialkassen eingezahlt haben müssen auch später im Alter von ihrem Geld leben können. Aber auch hier müssten nicht nur die Symptome bekämpft, sondern die Ursachen an der Wurzel gepackt werden:

„Der beste Schutz vor Altersarmut ist gute Bildung und die Förderung von Menschen, die auf dem regulären, ersten Arbeitsmarkt keine Chancen bekommen. Als Sozialstaat muss hier die Politik eingreifen und die Unwucht ausgleichen. Es gehört zur Menschenwürde ordentlich im Alter, aber auch als Kind leben zu können. Während die Reichen immer reicher werden, dürfen die Armen nicht weiter gesellschaftlich abgehängt werden. Eine faire Verteilung von Steuermitteln und Steuerlast muss auch hier die Zielsetzung der Politik sein, um die sozialen Unterschiede auszugleichen.“


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