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18.02.2015

Berg: Kirchenasyl muss im Saarland auch weiterhin respektiert werden – SPD Saar sieht Kirchen als enge Partner bei der Flüchtlingshilfe

Porträtbild Petra Berg

Die saarländische SPD-Generalsekretärin Petra Berg fordert klare politische Aussagen zum Kirchenasyl im Saarland, nachdem der saarländische Innenminister das Kirchenasyl in Frage gestellt hat.

Petra Berg sieht deshalb ebenfalls Gesprächsbedarf zwischen dem saarländischen Innenministerium und den Kirchen, damit klargestellt wird, dass auch in Zukunft im Saarland das Kirchenasyl respektiert wird. Der Innenminister hat nun die Gelegenheit, sich eindeutig für Menschlichkeit und Solidarität auszusprechen.

Die SPD Saar sieht weiterhin die Kirchen als enge Partner im Bereich der Flüchtlingshilfe und zeigt somit klare Kante für Menschlichkeit:

"Gesprächsrunden sind auch erforderlich, um politische Positionen klarzustellen. Diese Gelegenheit sollte der saarländische Innenminister ergreifen um eine deutliche humane politische Position zu beziehen. Es geht hier um Menschen die Obhut suchen. Wir wünschen uns, dass der Innenminister sich für die Menschlichkeit entscheidet und somit das Kirchenasyl als Möglichkeit des Schutzes für verfolgte Menschen anerkennt. Die SPD sieht in dem Kirchenasyl die eigenen Grundwerte der Solidarität und Brüderlichkeit in die Realität umgesetzt. Die Menschenrechte gelten leider nicht in allen Ländern so, wie wir es fordern. Menschen suchen nicht ohne Grund Asyl in den Kirchen. Man sollte die Kirchen deshalb nicht unter einen Generalverdacht stellen und schon gar nicht kriminalisieren für die geleistete, humanitäre Hilfe."

Vor wenigen Tagen äußerte der saarländische Innenminister deutlich Unverständnis für Kirchenasyl für Menschen die unter das sogenannte „Dublin-Abkommen“ fallen. Für die SPD Saar steht weiterhin der menschliche Aspekt im Vordergrund. Viel zu oft wird nur der wirtschaftliche Aspekt  im Bereich der Flüchtlingspolitik diskutiert. Es geht jedoch um Menschen und deren Leben. Asylsuchende sind meist Verfolgte im eigenen Land. Deutschland und auch das Saarland müssen sich weiterhin weltoffen und den Menschen zugewandt zeigen, meint Petra Berg.


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